Über uns

Zambra Calí, das sind drei Musiker aus drei kulturellen und musikalischen Welten. Ihre Kunst ist der kreative Dialog. Wenn sie sich einander in ihrer Musik begegnen, ergänzen sich die Melodien, Akkorde und Rhythmen dieser Welten – gelassen und spielerisch, spontan und vergnügt wie die Musiker selbst. Sie geben einander Raum zur Improvisation, arbeiten sich tastend vor, finden ihre gemeinsame Basis im Flamenco, dem selbst die Elemente verschiedener Musikrichtungen innewohnen, und lassen sich von ihm tragen. Was am Ende herauskommt, ist ein faszinierend komplexer, runder Sound, ein Worldbeat, der voller Referenzen steckt und dennoch unvergleichlich klingt.  

Juan Carranzas Gitarre respektiert den authentischen Flamenco, erarbeitet ihn sich virtuos und verknüpft ihn mit den Harmonien und Rhythmen anderer Genres: des Latin, des Jazz, der orientalischen Musik. Zu Carranzas Einfühlungsvermögen gesellen sich die Energie und Vitalität der afro-kubanischen Musik in Salar Baygans Perkussion und die jazzige Flöte Juanin de Ildefonso Garcías. Durch diesen Dialog erhält Zambra Calís erweiterte, moderne Interpretation des Flamenco ihre Vielfarbigkeit und ihren Reiz.

Juan Carranza
 

Juan Carranza is a composer, guitarist and singer of costa rican origin who had the good fortune of learning through chance encounters with Spanish Gipsies and professional Flamenco guitarists on tour.

He has dedicated his passion to Flamenco, and the fusion of this style with Latin American, Oriental and Jazz influences. Juan immigrated to Canada in the late nineties where he recorded three CD’s of his original compositions which have all received critical acclaim and have won him numerous appearances on Canadian television and radio. He has performed in many major festivals throughout Canada including the main stage at the Montreal International Jazz Festival as well as in Ontario, Alberta and British Columbia. 

Other highlights of his career include a television documentary series named “La Symphonie du Nouveau Monde” in which an episode was about his music and career in Montreal. Juan has also collaborated on recordings and performances with other canadian musical artists such as Lhasa de Sela, Hassan El Hadi, Les Gitans de Sarajevo, Lousnak and Chantal Chamandy with whom he travelled to Egypt to perform a concert at the Pyramids of Giza along with the Cairo National Symphonie, the performance was filmed for american television and made available for purchase on DVD.

His music expresses in melodies, rhythms and lyrics the free spirited emotions found in these musical styles.

His performances are lively and energetic, with a highly rhythmic and percussive guitar style and a voice inspired by his love of bohemian and nomadic sentiment.

Improvisation, spontaneity and variety are key elements in Juan’s performances, while always maintaining present the authentic flamenco guitar style and it’s sentiment.

Juanin de Ildefonso
 

Bereits mit acht Jahren beginnt er damit Querflöte zu spielen. Geboren 1988 in Salamanca, kommt er früh mit Flamenco in Berührung: Bei den langen Auto-fahrten zwischen Salamanca und dem Heimatdorf der Eltern hört die Familie stets die Musik von Camaron de la Isla, Paco de Lucia, "El Habichuela", Jorge Pardo und "Los Chichos" – das prägt ihn nachhaltig.

Seine ersten Flamenco Bühnenerfahrungen macht er mit der Flamencogruppe "Entregatos" aus Salamanca. Später belegt er Meisterkurse bei Jorge Pardo, dem derzeit bekanntesten Querflötisten Spaniens und dem Gitarrsten Gerardo Nuñez in Sanlucar de Barrameda (Cádiz). Juanins Art zu spielen ist beeinflusst von Jazzelementen; seine Querflöte klingt sehr jung, frisch und modern. Vor einigen Jahren "verschlägt" es ihn schließlich nach Deutschland, wo er in Frankfurt an der Hochschule für Musik in der Klasse von Thaddeus Watson weiter studiert. 

Salar Baygan
 

Salar Baygan wurde 1981 in Teheran geboren. Seit 2005 lebt und arbeitet er als Musiker und freier Fotograf in Frankfurt am Main. Schon als Kind bekam Salar Baygan Gitarrenunterricht und sammelte früh Erfahrung als Gitarrist in verschiedenen Konstellationen. Der Rhythmus, der ihn immer begleitete, wurde zu seiner Leidenschaft: Mithilfe des Schlagzeugs erschloss er sich die Welt der Perkussion. Salar Baygan ist Autodidakt. In seiner Technik und Fertigkeit profitierte er von Meisterkursen bei etablierten Percussionisten wie Hakim Ludin, Alex Acuna und Luis Conté. Sein Verständnis der Kubanischen Folklore erweiterte er in Frankfurt bei Maestro Juan Bauste Granda.

Salar Baygans musikalische Reise beginnt bei den Wurzeln von Pop. Sie führt von der indischen zur orientalischen Musik und findet in den Rhythmen des Afro-Kubanischen und des Flamencos ihr vorläufiges Ziel. Seine häufigsten Begleiter: Cajón, Bongo, Conga, Rahmentrommel und Darbuka.

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